
Christian Mogler
Three Hills,
Tel.: 001-403-443-3025
„Das
Wunder von Mogi“ – wie Gott gewirkt hat
Wie
in der Rundmail schon angekündigt, ist es eigentlich ein Wunder (oder mehrer
Wunder) dass jetzt hier auf dem Prairie Bible Collage sein kann. Was das genauer bedeutet, bzw. wie
alles anfing kommt sofort, den erst&xnbsp;
möchte ich noch darauf hinweisen, dass der ein oder andere vielleicht
schon ein paar Teile der ganzen „Geschichte“ kennt, möchte diejenigen aber
dennoch dazu ermutigen es durchzulesen, da es doch das ein oder andere Update
gibt…
Wir
befinden uns im Jahr 2001. Fachschulabgänger Christian Mogler startet eine
Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei der legendären Firma Hagebau Häsele in Schwäbisch
Hall.
Schon
nach kurzer Zeit war Christian (ach, ich schreib jetzt in Ich-Form, also: mir)
klar, dass im kaufmännischen nicht alt werden werde. Auch wusste ich, dass ich
gerne mit Jugendlichen arbeite, dass ich gerne von und über Gott erzähle, und
dass ich daher nicht von dem Gedanken abgeneigt bin irgendwann mal im
Hauptamtlichen Dienst zu landen…
Dieses
„irgendwann“ schien mir, könnte eigentlich auch schon während der Ausbildung
sein, daher spielte ich mit dem Gedanken die Ausbildung schon nach einem halben
Jahr abzubrechen um gleich auf eine Bibelschule zu gehen. (motiviert von einem
Bibelvers in dem Petrus zu dem auf-dem-Wasser-laufenden-Jesus
sagt: „Herr, wenn Du es bist, dann rufe mich…“ letzten Endes wagte er es aus
dem Boot zu steigen und auf dem Wasser zu gehen.
Nur
weil er aus dem Boot gestiegen ist, konnte er erfahren wie es ist auf dem
Wasser zu laufen… .
=> Ich dachte, vielleicht ist es dran auch so etwas vollkommen Verrücktes zu machen
und eine Ausbildung abzubrechen (aus dem Boot auszusteigen) um auf eine
Bibelschule zu gehen. (um auf dem Wasser zu gehen.) „nur wer wagt, gewinnt“
Glücklicherweise
bin ich dem Hagebau Häsele treu
geblieben und hatte daher drei sehr lehrreiche und gute Jahre. Aber ich wusste
nun, dass ich nach der Ausbildung&xnbsp; auf
jeden Fall irgendwas Bibelschultechnisches machen möchte.
Da
all unsere Prediger und sogar Pfarrer (von der Landeskirche) Ihre Ausbildung in
der Bibelschule Bad Liebenzell gemacht hatten, ich auch schon ein paar mal dort
gewesen bin und es recht sympathisch fand, die Arbeit von denen im generellen
gut fand, ging ich davon aus, dass meine Platz nach der Ausbildung Bad
Liebenzell ist.
Aber
nach der Ausbildung bin ich erst mal zusammen mit zwei ganz lieben Freunden zu
den Fackelträgern auf den Tauernhof in Österreich gegangen. Es war eine sehr
Bibel- und Gottintensive Zeit, was in mir den Wunsch des Hauptamtlichen
Dienstes verstärkte.
So
bewarb ich mich im Oktober 2004 in Bad Liebenzell als Seminarist.
„Tauernhof“ war international, dass heißt ich „musste“ englisch reden und
verstehen. So veränderte sich meine anfängliche abstoßende Haltung gegenüber
„Englisch“ mit der Zeit und hatte am Ende sogar soviel Spaß daran dass ich mir
im generellen auch ein englischsprachiges Studium vorstellen
hätte können. Den Gedanken verwarf ich aber auch gleich wieder als ich von
Kanadiern hörte was so ein Studium in Kanada kostet… .
(wir haben´s echt gut hier in Deutschland!!!)
11 Januar 2005: Christian Mogler hat ein 3 – stündiges
Vorstellungsgespräch bei der Bibelschule Bad Liebenzell. Alles schien perfekt.
Ich hatte recht gute Referenzen, das Vorstellungsgespräch verlief genial
(normal 1,5 Stunden…),… der Platz Bad Liebenzell wurde für mich immer deutlicher.
So ging ich voller Zufriedenheit nach Hause.
Am
20 Februar startete Beni (einer der beiden lieben vom
Tauernhof) und ich eine 5-wöchige Kanadatour. In Toronto angekommen sind wir
zusammen mit einem anderen Studenten (welchen wir vom Tauernhof kannten) nach
New York gefahren. Dort feierte ich dann schließlich am 27. Februar meinen 21.
Geburtstag. (falls Ihr den vergessen habt, ich nehme
Geschenke noch an)
So
rief ich an meinem Geburtstag meine Eltern an, die hatte mir die Nachricht,
dass ein Brief von Bad Liebenzell gekommen sei. Siegessicher dass es eine
Zusage sein müsse bestand ich darauf, dass sie ihn öffnet und mir vorliest. Nunja, der Brief war dann leider weniger ein
Geburtstagsgeschenk…L
Sie
meinten nur, dass ich –ohne weitere Begründung- noch 4 Monate warten muss bis
sie mir bescheid geben können ob ich genommen bin oder nicht.
Ups. So war es nicht geplant! Es schien doch alles
so perfekt! Warum keine Zusage? Warum 4 Monate warten?
Dann
erinnerte mich Gott daran, dass ich eigentlich ziemlich oft dafür gebetet habe,
dass Gott mir doch seinen Weg zeigt, dass er Türen öffnet und schließt und so… .
Auch fiel mir dazu mein
Lieblingsthema
&xnbsp;„Saget Dank
allezeit“ (Eph. 5,20) und „Freuet Euch allezeit“
(Phil 4.4)… ein.
„Ja
Mogi, jetzt kannst Du dass mal praktizieren wovon Du
sonst immer redest…“ –ging mir durch den Kopf.
So
war ich schließlich ein bisschen orientierungslos, bekam aber dennoch die Kraft
von Gott „DANKE“ sagen zu können.
Ich wusste, ER hat es
nach wie vor im Griff!
Ich
konnte noch nicht mal auf Bad Liebenzell sauer sein (wegen 4 Monate warten…),
im Gegenteil: Wenn es nicht Gottes Wille ist dass ich nach Bad Liebenzell gehe,
dann muss ich ja eigentlich dankbar sein, dass die Verantwortlichen von Bad
Liebenzell mir keine Zusage gegeben haben… . Das beschloss ich dann auch:
DANKBAR SEIN (mit dem Hintergedanke…“noch ist ja noch nicht aller Tage
Abend, warten heißt ja nicht absage…“
Auf
jeden Fall sind Beni und ich nach unserem New York
Aufenthalt weiter nach Whitecourt gefahren (49
Stunden Bahn… und ich sag Euch, Kanadier können keine Züge sowie Gleise
bauen…“ICE lebe hoch“) In Whitecourt sind wir für 1
Woche bei Christena Breitkreuz untergebracht gewesen.
Ihr hört Christena Breitkreuz… es klingelt… =>die
Christena
Christena war vor 3 Jahren auch
auf dem Tauernhof und lernte Benni, Willi (mein Bruder) und Manu Rössler (welche dort eine Woche lang Gaststudenten waren)
kennen. Nach Christenas Bibelschulaufenthalt reiste
sie mit Megan (ebenfalls Kanadierin) noch für ein
Weilchen durch Europa und war so für 2 Wochen bei Manu untergebracht. Dort
lernte ich sie schließlich zum ersten mal kennen (aber
dabei blieb es auch). Benni aber hielt den Kontakt zu ihr und hat es letzten
Endes organisiert, dass wir bei Ihr wohnen konnten. (by
the way: DANKE BENNI)
Nach
der Woche bei Christena sind wir (Benni, Christena und ich) zusammen für 1 Woche durch die Rockies gerockt und sind letzten Endes in Calgary gelandet.
Dort lernte ich „Patrick“ kennen. Er ist die Schlüsselperson für mein Studium
hier! Er selbst ist gerade auch auf einer Bibelschule und erzählte mir, dass es
für ausländische Studenten nahezu umsonst sei in Kanada zu studieren. Ich war
plötzlich Ohr! Ist das vielleicht Gottes Weg? Dachte: WOW, Kanada…studieren…
hört sich gut an! Hier wurde die Idee von dem kanadischen Studium geboren.
WICHTIG! Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Christena
in meinem Leben!
Christena musste dann wieder
arbeiten, während Benni und ich noch ein bisschen die -Calgarygegend
unsicher machten. Am Ende unsere Reise sind wir dann nochmals für 3 Tage bei Christena gewesen und da dachte ich, dass sie eigentlich
eine ganz nette Person ist, lies es aber auch dabei. Doch ich beschloss zu
dieser Zeit mit Ihr im Kontakt zu bleiben.
Nunja. Zurück in Deutschland sammelte ich dann eben
Informationen über verschiedene von Patrick empfohlene Kanadische Bibelschulen.
Nach ca. 2 Wochen (und nach ca. tausend Telefonaten mit den Bibelschulen…!)
bewarb ich mit Hilfe von Noah (amerikanischer Student der mich besuchte) bei Peace River Bible Instiute (kurz: PRBI)
Da
ich mir vornahm mit Christena im Kontakt zu bleiben
rief sie auch „gelegentlich“ an.
Nach
vielen vielen „Gelegenheiten“ starteten wir
dann schließlich eine „Long Distance Relationsship“
am Telefon Entfernung: 8000 Kilometer
Ungefähr
2 Wochen nachdem ich mich für PRBI beworben habe, stellte ich fest, dass ich
PRBI (Peace River Bible
Institute) mit PBI (Prairie Bible Collage) aufgrund der ähnlichen Kurzform
verwechselt habe. So hab ich zig mal mit PBI anstelle
von PRBI telefoniert und beiden Schulen vollkommen verwechselt. So merkte, dass
ich mich logischerweise gar nicht für PRBI sondern für PBI beworben habe. Das
fand ich dann doch schon mal recht lustig…
Auch
bewarb ich mich noch für das Taylor Collage in Edmonton.
So hatte ich quasi drei Bewerbungen laufen: Bad Liebenzell, PBI und
Taylor.
Die
Verantwortlichen von PBI meinten, dass ich –um akzeptiert zu werden- einen Toefltest schreiben müsste. Alle anderen Daten (Referenzen,
Lebenslauf, Visiosn,…) seien soweit ok, eben nur den Toefltest.
(Toefltest: Test für Studenten deren Muttersprache
nicht Englisch ist). Damit wollen sie nur sicherstellen, dass bei dem
englischen Collagelevel überhaupt mitkomme.
Dieser
besagte Toefltest ist im Prinzip aufgebaut wie eine Englisch Realschulprüfung. Listening
Comprehension (Hören Verstehen) Reading Comprehension
(Lesen und Verstehen) Struktur (Grammatik und Struktur) und Essay (Aufsatz)…
nur ein bisschen schwerer.
(zu
meiner Schande: meine letzte Englischabschlussnote auf der Fachschule war eine
5. (oder lasst mich lieber nach amerikanischen Verhältnissen einstufen: 2 (so siehts besser aus)
Ich
wusste, um den Test zu bestehen muss ich kräftig lernen!!! Ich konnte zwar
einigermaßen reden, und verstehen (dank Christena´s
Telefonfernkurz) aber die Grammatik…*tz*
An
dem Tag, an dem ich die Nachricht des Toefltest´s
bekommen habe, merkte ich, was die nächsten 8 Wochen alles auf mich zu kommen
wird. Ich musste noch ein Predigt vorbereiten, auf einer Hochzeit pianieren, kräftig viel Englisch lernen, die Hochzeit von
meinem Bruder organisieren, Zeltlager vorbereiten und neben her noch ziemlich
kräftig als Landschaftsgärtner zupacken.
Und
eines mehr… „Geld ist nicht alles, doch alles ist nichts ohne Geld“&xnbsp; die Studiengebühr! Als ausländischer Student
muss ich dass erste Jahr vorfinanzieren um eine Studiengenehmigung zu bekommen!
D. h. 11000 CAN Dollar (8000 EUR) Ich meine, ich habe bei Häsele
und Sölter gearbeitet, aber 8000 EUR…
Aber ich durfte auf dem
Tauernhof eines lernen: Wenn wir Gottes Willen tun, dann wird er uns auch
mit dem versorgen was wir dafür brauchen, aber erst wenn wir es brauchen, und
nicht schon vorher! „Just in time“ So dachte ich nie, dass es am Geld
scheitern könnte…
So
war ich war platt! Unmöglich!!! Viel zu viel!!! Ich wusste: Nicht zu
schaffen!!!
Dann
fiel mir aber auch noch ein, dass ich ein Tag vorher ein Bibelvers auswendig
gelernt habe. Ich wusste nun warum
„I can do everything, through him, who gives me
strength“
Ich kann
alles tun, durch ihn, welcher mir Kraft gibt
WOW!
Dass war eine Zusage! Ich kann all das schaffen (Hochzeiten, Predigt,
Zeltlager, Englisch lernen, arbeiten,…)! Aber nicht ich, sondern durch ihn!
So
kam, es dass ich ein Punkt nach dem anderen abhaken
konnte! Ohne Nervenzusammenbruch! Ich konnte alles schaffen! Aber nicht ich,
sondern durch in!
Zurück
zu den 3 Bewerbungen. Ich betete u. a. dass Gott es mir doch bitte einfach
machen soll mit der Kanada/Deutschland Entscheidung. (Was wenn ich zwei Zusagen
bekomme? Was ist dann sein Weg? Auch betete ich für Demut! (Da ich merkte dass
ich doch auch ziemlich Stolz bin.) Betet niemals für Demut! Er erhört unsere
Gebete! oh man, er hat mich gedemütigt! (Aber es war sehr gut so!!!)
Mitte
Ende Juni bekam ich nämlich von Bad Liebenzell bescheid! Eine Absage! Und das
nicht wegen zu vielen Studenten oder so, sondern nur aus qualifikations-
Gründen! Die Verantwortliche Person meinte er habe es aufgrund meines
geschriebenen Lebenslaufes mit einer „unreifen Person zu tun“, die Bewerbung
sei in seinen Augen auch ein bisschen lächerlich und er habe bedenken, ob ich
das schwere Studium (griechisch + hebräisch) überhaupt überstehen würde… .
DASS
war eine Demütigung für mich! Ich, der immer davon ausging dass es mit Bad
Liebenzell klappt weil ja alles so gut ausschaut. Da die Referenzen so gut
sind, weil ich mich einfach gut präsentiert habe, weil ich halt einfach
so „gut“ bin, wurde aus qualifikations- Gründen abgelehnt! WOW, dass war volle
Breitseite!
„Ich kann
alles, durch in, welcher mir Kraft gibt“.
Ich dachte ICH
kann es! (nicht durch ihn…*tz*)“
Aber
ich vergaß nicht: „Saget Dank allezeit“.
Es war zwar kein freudiges Danke, aber es war ein „danke“ dass anerkannte, dass
er alles im Griff hat.
…und was geht mich des an was der mit meim Leben vorhat? Isch ja sein
Leben!
das
lehrte mich Christian aus Australien bei meinem 1 monatigem
Tauernhofarbeitsaufenthalt.
So
kam es, dass sich all die nicht direkt betroffenen (Freunde, …) über die Absage
mehr aufregten als ich mich selbst. Wenn er meint dass ich ihm wo anders mehr
dienen kann…
So
gab es jetzt keine Optionen mehr! Ich musste den Toefltest
bestehen, um in Kanada akzeptiert zu werden! Falls nicht, muss ich zum ersten mal nach 3 Jahren mit dem Gedanken spielen was ich machen
soll falls es nicht klappt! Auch wäre die Sache mit Christena
nicht gerade einfacher geworden!
Deswegen
büffelte ich was das Zeugs hält bis der 14. Juli da war. Timo Kobler (danke an dieser Stelle nochmals) fuhr mit
mir nach Frankfurt zum Testzentrum…
Ich
startete den Test mit dem Wissen dass ich 70 Prozent (umgerechnet 215 Punkte)
erreichen muss um akzeptiert zu werden.
Ich
schrieb und schrieb und bekam danach gleich das vorzeitige Ergebnis: zwischen
170-230 Punkte. Wie dass? Die ersten 3 Parts konnten gleich bewertet werden (da
Computerbasiert). Der 4 Part, der essay, musste erst
noch gelesen und bewertet werden. Je nachdem, wie ich in dem Aufsatz abschloss,
konnte ich bis zu 230 Punkte erreichen.
170
Punkte hatte ich schon sicher, 215 Punkte brauch ich => ich brauch eine 2 im
Aufsatz.
Ich
wusste, dass es mir bisher im deutschen vergönnt blieb eine zwei im Aufsatz zu
schreiben, dementsprechend frustriert fuhr ich nach Hause. „Was nun“?
Auf
dem Nachhause-Weg hörten wir eine Predigt von Hans Peter Royer.
Sie ging generell darum dass nicht mehr wir, sondern Christus in uns und durch
uns lebt. Eine sehr bedeutungsvolle Stelle ich für mich war auch die zitierte
Bibelstelle
„Wer sein leben gewinnt, wird’s verlieren. Wer sein Leben aber um
meinetwillen verliert, wird’s gewinnen“.
So
sagte zu Timo: „Ich hab’s eben verloren“. Ich wollte in den hauptamtlichen
Dienst gehen, hab im Prinzip alles dafür aufgegeben, und, nunja,
hab nun verloren. Timo hat mich ermutigt dass ich ja noch eine Möglichkeit
hätte (eine 2 im Aufsatz…) … an welche ich aber nicht wirklich glaubte.
Zuhause
angekommen, rief ich daraufhin erst mal bei PBI (Bibelschule in Kanada) an, um
ihnen das Update zu geben. Ich erzählte dass ich es wohl nicht schaffen werde,
da ich wohl keine 215 Punkte erreichen werde,… bis die Dame am anderen Ende des
Telefons anfing…“You need
just 173 points“…(ich bräuchte nur 173 Punkte)…
Ich
war Fassungslos! Was soll das heißen, nur 173 Punkte? Ich ließ mir die Zahl ca.
27840 Mal bestätigen… Nur 173 Punkte! 170 Punkte hatte
ich schon, d. h. noch drei Punkte. 60 konnte ich noch erreichen und ich hab
immerhin meinen Namen drauf geschrieben und abgegeben…
Meine Gedanken warn nun
diese: *WOW* KANADA, ICH KOMME
Interessant
war auch… Ich hab nur auf den Grammatikteil gelernt, und beim üben habe ich im
Durchschnitt auch so 70-80 Prozent richtig gehabt. (genügend um zu bestehen)
Bei der Prüfung hingegen habe ich genau in dem Part in dem ich mich vorbereitet
habe gnadenlos versagt! 30 Prozent… !
Wäre
es nach mir gegangen, wäre ich durchgeflogen, aber Gott sah das wohl ein
bisschen anders. Er zeigte mir,…
„Ich kann
alles, durch ihn, welcher mir Kraft gibt“.
&xnbsp;Nicht ich bestand den Test, sondern er!!!
Am 30. Juli war dann die Hochzeit von meinem Bruder. Aufgrund dessen bin ich erst
montagabends auf das Zeltlager gegangen. (ich wollte sonntags ausschlafen…)
Montag
morgens, kurz vor Zeltlagerbeginn „just in time“ bekam ich die
Prüfungsergebnisse: 207 Punkte! Mehr als genug. Die Prüfungsergebnisse hatte
ich gleich an die Bibelschule weitergegeben.
Daraufhin
schickten die mir dann Ihre Kontonummer, auf die ich die 11000 Dollar
überweisen „darf“.
Der
Haken war: erst wenn sie die besagte Summe erhalten, können sie mir den „letter of acceptance“
(Bestätigung, dass sie die Summer erhalten und ich somit aufgenommen bin)
senden. Diesen „letter of acceptance“
brauchte ich, um mich für eine Sudiengenehmigung beim
kanadischen Konsulat in Berlin zu bewerben.
Bei
dem Prozess von der Bewerbung für die Studiengenehmigung bis zu Erteilung
vergehen in der Regel min. 3 Wochen. Deswegen war die ganze
Angelegenheit sehr, sehr spannend …
Das
Geld wurde überwiesen, und es waren nur noch ungefähr 15 Tage bis zum Abflug… ohhhh* Gott hats echt gerne
spannend!
Das
Geld kam und kam nicht an, die Zeit wurde immer knapper! Sehr spannend! Ich
versuchte das kanadische Konsulat in Deutschland anzurufen (Sprechzeiten von
14-15 Uhr, dort möchte ich auch mal arbeiten). Ohne Erfolg, immer belegt. Ich
wollte eigentlich nur fragen, was wäre wenn ich keine Genehmigung hätte, ob ich
dennoch studieren könnte…)
Bei
der Beantwortung dieser Frage war sich der Bibelschulleiter auch nicht sicher.
Der empfahl mir dann schließlich mittwochs vor dem Abflug (Samstag,
27.08.2005), vielleicht doch noch zu warten bis ich die Genehmigung habe,
und dann erst 3 Wochen später flieg…
„WAS“
dachte ich nur, Gott, warum, … aber dennoch wusste ich….
„Ich kann
alles, durch ihn, welcher mir Kraft gibt“
Noch
3 Tage bis zum Abflug. Noch ist kein Geld angekommen. Noch habe ich keine
Studiengenehmigung… .
Dann,
Donnerstagmorgen, 6:30 Uhr in der frühe,&xnbsp;
klingelt das Telefon. „Dass Geld&xnbsp;
ist nun angekommen und die Bestätigung wurde gleich durchgefaxt.
Mit
der Bestätigung und dem restlichen erforderlichem Bewerbungsmaterial für die
Genehmigung bin ich schließlich Donnerstags um 8:30 Uhr auf dem Postamt
gestanden..
Ich
wusste nach wie vor, dass es eigentlich 3 Wochen dauern würde, wollte aber
dennoch alles tun, dass die Beamten in Berlin es schnell wie möglich erhalten…
Nun
hatte ich zwei Möglichkeiten, per express (20 EUR =>Garantie, dass es
Freitag vor 9 Uhr dort ist) oder normal (1,44 EUR => kann freitags vor 9 Uhr
dort sein, muss aber nicht).
Nach
kurzer Absprache mit oben nahm ich die 1,44 Version. Nachmittags um 14 Uhr
versuchte ich dann nochmals die Botschaft zu erreichen… ohne Erfolg. Dann
betete ich und sagte… „bitte Gott, bitte…“ nunja,
plötzlich hatte ich jemand am Apparat
Die
Frau sagte mir, dass –was sie eigentlich nicht macht- falls sie die Bewerbung
am Freitag morgen gleich auf Ihrem Schreibtisch findet, könnte sie mal eine
Ausnahme machen und sie als erste bearbeiten. Hätte den Vorteil, dass ich
freitags noch die Genehmigung hätte.
&xnbsp;Ich dachte nur… „WOW GOTT, DU hast´s echt im Griff!!!“
Freitag
morgen um 12 Uhr erhielt ich dann eine mail, dass sie
die Unterlagen leider nicht bekommen hätte, und dass sie jetzt nach Hause gehen
würde.=> Keine Studiengenehmigung.
DANN
hätte ich zwar dennoch in Kanada einreisen können, dann aber die gefaxte
Studiengenehmigung irgendwo abholen müssen, nochmals ausreisen, und danach
nochmals einreisen müssen. (kompliziert, tja…)
Ich
dachte nur… „ok, Gott, schade eigentlich, aber na ja,
Du weißt ja was Du tust! DANKE“
Gegen 16 Uhr plötzlich ein Anruf: „Herr Mogler, ich habe eben Ihre
Unterlagen bearbeitet und werde ihnen gleich die Genehmigung zuschicken“…
WAS???
WOW!!! HÄÄÄ? ÄÄÄHH, GENAU! Ich konnte es nicht glauben!
So bekam ich letzten Endes die Genehmigung freitags um
16:30 Uhr. Abfahrt Übrigshausen nach Frankfurt war
Samstag, 6:30 Uhr in der Frühe.
Wenn wir Gottes Willen
tun, dann wird er uns auch mit dem versorgen was wir dafür brauchen, aber erst
wenn wir es brauchen, und nicht schon vorher! „Just in time“
Ich
lernte Gott von neuem zu vertrauen! (d. h. mir blieb eigentlich keine andere
Wahl) Es war aber eine solch wichtige Erfahrung! Wenn wir ihm vertrauen, können
wir erfahren dass er uns trägt! Und dass ist geil
„Vertraust
Du mir, dann lass los“ Wir müssen von unserem Leben loslassen! Ich
musste loslassen und ich wurde jetzt so reich beschenkt!
„Ich werde
dir beistehen. Ich bewahre dich, wo du auch hingehst, und bringe dich wieder in
dieses Land zurück. Ich lasse dich nicht im Stich. Alles, was ich versprochen
habe, werde ich tun.“&xnbsp; Genesis 28,17
Egal was kommt, ich weiß, er ist mit und
bei mir! Und…
&xnbsp;„Ich kann alles, durch ihn, welcher mir Kraft gibt“
. Dazu möchte ich Euch ermutigen zusammen
mit mir von neuem auf Gottes und sein heiliges Wort zu vertrauen.
„Alles was ich
versprochen habe werde ich tun“ . . .&xnbsp;
dazu gehört auch…
“ ich bin alle Tage bei Euch“. .
. und all die anderen Zusagen welche wir von ihm
haben! Die einigste Bedingung ist: seinen Willen tun.
Und mit seinem Willen möchte ich mich
verabschieden und Danke sagen, dass Ihr jetzt 3325 Wörter durchgehalten habt
Freut euch immerzu! Lasst nicht
nach im Beten. Dankt Gott in jeder Lebenslage. Dass will von Gott von denen,
die mit Jesus Christus verbunden sind
1.&xnbsp; Thessalonicher 5,16-18
MOGI